Stadtumbau


Beim Stadtumbau handelt es sich um einen strategisch angelegten Prozess, der zur dauerhaft tragfähigen Anpassung der bisherigen Ziele der Stadtentwicklung an qualitativ und u.U. auch quantitativ veränderte Rahmenbedingungen führen soll. Ziel ist es, trotz Stagnation oder Schrumpfung ein baustrukturelles, funktionales und soziales Auseinanderfallen einer Stadt zu verhindern. Vielmehr sollen geeignete Maßnahmen definiert werden, die verfügbare Potenziale nutzbar machen, die Stadt insgesamt stärken und neue städtebauliche Missstände oder städtische Konfliktsituationen vermeiden.

Als Grundlage für einen erfolgreichen Stadtumbau erarbeitet die iq-Projektgesellschaft zusammen mit den Akteuren vor Ort ein integriertes Stadtumbaukonzept (ISUK). Als strategisches, gesamtstädtisches Konzept umfasst das ISUK die Bestandteile

  • Überprüfung der Stadtentwicklungsziele und die Neubestimmung der Stadtumbauziele,

  • Entwicklung eines Leitbildes und von Handlungsansätzen für den Stadtumbau,

  • Festlegung von räumlichen und sachlichen Handlungsschwerpunkten des Stadtumbaus,

  • Definition, Abstimmung und zeitliche Einordnung konkreter Maßnahmen zur Vorbereitung von Umbau- und Aufwertungsmaßnahmen.

Um sowohl auf Seiten der politischen Führung einer Stadt oder Kommune als auch auf Seiten der Bürger eine größtmögliche Akzeptanz des Stadtumbaukonzeptes zu gewährleisten, werden Verfahren zur Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung implementiert und Vertreter der politischen Führung der Stadt und wesentlicher gesellschaftlicher Gruppen am Erarbeitungsprozess beteiligt.

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