Interkommunale Einzelhandelsplanung

Eine fehlende interkommunale Abstimmung der kommunalen Einzelhandelsplanung führt bei der wachsenden Zahl von Vorhaben mit überörtlicher Raumwirkung zunehmend zu Konflikten zwischen den betroffenen Kommunen. Über die gesetzlich vorgeschriebene Abstimmung der kommunalen Bauleitplanung mit den Nachbarkommunen hinaus sollte deshalb ergänzend zu kommunalen Entwicklungskonzepten ein interkommunales Rahmenkonzept zur Einzelhandelsplanung als vorausschauende Lösung entwickelt werden.

Ausgangspunkt für ein interkommunales Rahmenkonzept ist eine möglichst detaillierte Analyse der Marktsituation, die u.a. folgende Fragen behandelt:

  • Welche Kaufkraft ist vorhanden?
     
  • Wie groß sind die einzelnen Einzelhandelsbetriebe und wo befinden sie sich?
     
  • Welche Einzelhandelszentralität liegt vor?
     
  • Welche räumliche Struktur wird angestrebt?