Einzelhandelsentwicklungskonzepte


Lebendige Innenstädte und Einkaufsbereiche, eine wohnstandortnahe Grundversorgung sowie eine sinnvolle Anordnung hierarchisch und funktional differenzierter Versorgungsstandorte sind das Ergebnis vorausschauenden Planens und Handelns.

Für Städte und Gemeinden besitzen dabei häufig folgende grundlegende Fragen Relevanz:

  • Welche besonderen Funktionen und Qualitäten prägen die bestehenden Versorgungsstandorte, wie können diese weiterentwickelt werden und was sind die spezifischen Leitfunktionen der Innenstadt?

  • Wie stellt sich die Nahversorgungssituation insgesamt dar, welchen Nahversorgungszentren/-schwerpunkten sind einzelne Teile der Stadt zuzuordnen und wo besteht eventuell noch Ergänzungsbedarf für weitere Nahversorgungseinrichtungen?

  • Auf welche geeignete Standorte kann die Flächennachfrage großflächiger Einzelhandelsbetriebe gelenkt werden, wie können unerwünschte Einzelhandelsansiedlungen an nicht integrierten Standorten abgewehrt werden und wie können Innenstadt und Stadtrand als Versorgungsstandorte ohne wechselseitige Beeinträchtigung weiterentwickelt werden?

  • Entsprechen Vorhaben den städtischen Entwicklungszielen und den Anforderungen der Landesplanung und/oder Städtebauförderung?

Ein Einzelhandelsentwicklungskonzept als Planungs- und Steuerungsinstrument unterstützt die Entscheidungsfindung, bietet Planungssicherheit für ansiedlungswillige Investoren und führt so zu einem Vertrauenszuwachs bei Einzelhandel und Verbrauchern.

Unsere Vorgehensweise bei der Erstellung eines Einzelhandelsentwicklungskonzeptes gliedert sich im Wesentlichen in die vier Leistungsschritte:

  •  Ermittlung der Grundlagen

  •  Bewertung der Angebots- und Nachfragesituation

  •  Potenzialermittlung und Standorteignung

  •  Erarbeitung eines Zentrenkonzeptes (für Städte über 30.000 Einwohner)